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Ängste

Angststörungen gehören bei Frauen zu den häufigsten, bei Männern zu den zweithäufigsten psychischen Problemen. Angst ist eine normale und wichtige Schutzreaktion bei Gefahr. Angst kann dann zur Erkrankung werden, wenn sie intensiv und gehäuft in grundsätzlich harmlosen Situationen auftritt. Auch das Wissen darüber, dass das Erleben übertrieben ist, hilft dann nicht.

Soziale Phobie

Sie leiden unter der anhaltenden Angst vor Situationen, in denen Sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Sie befürchten zu versagen oder etwas zu tun, was demütigend oder peinlich sein könnte. Schnell stellen Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Liebenswürdigkeit in Frage. Deshalb ziehen Sie sich zurück, vermeiden soziale Situationen oder ertragen Sie unter großem Unwohlsein. Sie möchten sich im Umgang mit Anderen wohler fühlen und kompetenter verhalten.


Spezifische Phobie

Sie leiden unter starker, unkontrollierbarer Angst vor spezifischen Dingen, Tieren oder Situationen, wie zum Beispiel Spritzen, Spinnen, Höhen, Flugreisen oder engen Räumen. Ihr Alltag ist dadurch beeinträchtigt und sie möchten ihn wieder uneingeschränkt bewältigen können.


Panikstörung

Sie leiden unter Panikattacken mit oftmals massiven körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüchen oder Schwindel. Während der Panikzustände haben Sie Angst zu sterben, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Die Angstanfälle treten ohne erkennbaren äußeren Anlass auf. Sie wollen die Angst vor der Angst überwinden und wieder gelassener und entspannter werden.


Agoraphobie

Sie erleben starke Ängste in einer Vielzahl von Situationen (z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen, enge Räume), deren gemeinsames Merkmal die Einengung der Bewegungsfreiheit und die Entfernung von „sicheren“ Orten oder Personen ist. Sie vermeiden diese Situationen, Ihr Aktivitätsspielraum hat sich stark eingeschränkt. Sie wollen sich wieder freier bewegen und vermiedene Aktivitäten wieder ausführen können.

Generalisierte Angst

Sie leiden unter quälenden, übermäßigen Sorgen, begleitet von beständiger körperlicher Anspannung und Unruhe. Sie möchten innere Ruhe und Ausgeglichenheit finden.

Posttraumatische Belastungsstörung

Sie haben ein extrem belastendes Ereignis erlebt. Sie sind seitdem extrem angespannt und ständig „auf der Hut“. Sie leiden unter gedanklichem Wiedererleben des Traumas und vermeiden an das Ereignis erinnernde Gedanken und Situationen. Sie wollen das Erlebte besser verarbeiten und wieder ruhiger werden.


Ein wichtiger Baustein jeder Angstbehandlung sind Expositionsverfahren. Daneben kommen auch kognitive Methoden zum Einsatz, mit deren Hilfe Sie lernen, die angstbesetzten Situationen realistisch einzuschätzen und sich selbst ein hilfreicher Begleiter zu werden.